So nutzen Sie Temperaturzonen auf einem Holzkohlegrill für bessere Kontrolle, gleichmäßigeres Garen und mehr Flexibilität.
Zwei Arten, die Glut zu nutzen
Direktes Grillen bedeutet, dass das Grillgut über der Glut liegt. Das sorgt für schnelle Hitze, eine deutliche Kruste und den klassischen Grillgeschmack. Indirektes Grillen bedeutet, dass das Grillgut neben der Glut oder auf einem kühleren Teil des Grills liegt.
Wenn Sie die Methoden kombinieren, erhalten Sie eine bessere Kontrolle. Sie können langsam beginnen, um die Saftigkeit zu bewahren, und zum Schluss bei hoher Hitze für Farbe und Röstaromen sorgen.
Temperaturzonen von Anfang an anlegen
Legen Sie Kohle oder Briketts auf einen Teil des Grills und lassen Sie einen anderen Teil kühler. Auf einer größeren Grillfläche können Sie mehrere Zonen gleichzeitig schaffen: eine heiße Zone für die Kruste, mittlere Hitze für normales Grillen und eine kühlere Zone zum Ruhen.
Das macht den Grill vielseitiger, wenn Sie mehrere Zutaten gleichzeitig zubereiten oder wenn die Gäste zu unterschiedlichen Zeiten essen möchten.
Wann sollte man indirekte Hitze verwenden?
Verwenden Sie indirekte Hitze für größere Fleischstücke, ganze Hähnchen, Fisch mit empfindlicherer Struktur, Wurzelgemüse oder alles, was gar werden muss, ohne an der Oberfläche zu verbrennen.
Mit geschlossenem Grilldeckel funktioniert die kühlere Zone fast wie ein Backofen. Sie erhalten eine gleichmäßigere Temperatur und können mit direkter Hitze abschließen, wenn das Grillgut die Zieltemperatur fast erreicht hat.
Häufige Fehler
Der häufigste Fehler ist, den gesamten Grill mit Glut zu füllen. Dann gibt es keinen Platz, um das Grillgut zu verschieben, wenn es zu heiß wird. Ein weiterer Fehler ist es, mit zu viel Hitze zu beginnen, bevor das Grillgut gleichmäßig durchgewärmt ist.
Lassen Sie immer eine kontrollierte Zone ohne direkte Glut. Das verschafft Ihnen Spielraum und macht das Grillen entspannter.